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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Hafen Ústí nad Labem

BauwerkÚstí nad Labem (CZ)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Ústí nad Labem, früher Aussig, war über Jahrhunderte eine Hafenstadt. Hier wurden böhmische Waren auf Elbschiffe verladen, vor allem Braunkohle aus dem nahen Becken, aber auch Glas, Chemieprodukte und Lebensmittel. Der heutige Hafen ist an Schiene und Straße angebunden und dient als Umschlagplatz in das europäische Wasserstraßennetz.

Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Ein Tor nach Norden

Von Ústí aus führt der Wasserweg elbabwärts über Dresden, Magdeburg und Hamburg bis zur Nordsee. Über die Kanäle bei Magdeburg sind auch Berlin, das Ruhrgebiet und die Häfen am Rhein erreichbar. Für das Binnenland Böhmen war diese Verbindung immer wichtig.

Abhängig vom Fluss

Weil die Elbe unterhalb von Střekov frei fließt, schwankt die Fahrwassertiefe stark. In trockenen Sommern sinkt sie so weit, dass Frachtschiffe nur mit Teilladung fahren können oder ganz liegen bleiben. Pläne für eine weitere Staustufe bei Děčín werden seit Jahren diskutiert und sind wegen der Eingriffe in die Natur umstritten.

Weiter

Flussab führt die Elbe durch das Elbsandsteingebirge. An der Grenze mündet bei Hřensko die Kamenice, mit der der nächste Abschnitt dieses Wegweisers beginnt.

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