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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Porta Bohemica

Landschaftzwischen Lovosice und Ústí nad Labem (CZ)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Hinter Lovosice verlässt die Elbe die böhmische Ebene und tritt in das Böhmische Mittelgebirge ein. Den Eingang zu diesem Durchbruchstal nennt man Porta Bohemica, das „Böhmische Tor“. Markante Felsklippen und steile Wände rahmen den Fluss auf rund vier Kilometern Länge. Es ist einer der eindrucksvollsten Abschnitte der Elbe.

Die Porta Bohemica, gesehen vom Fähranleger in Velké Žernoseky
Die Porta Bohemica, gesehen vom Fähranleger in Velké Žernoseky. Foto: Juan de Vojníkov, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Vulkanlandschaft

Das Böhmische Mittelgebirge ist vulkanischen Ursprungs. Die kegelförmigen Berge sind erkaltete Schlote und Lavadecken aus dem Tertiär. Die Elbe hat sich durch diese harten Gesteine gegraben, während sich das Gebirge langsam hob. So entstand ein enges Tal, in dem Fluss, Straße und Bahn auf wenig Raum nebeneinander laufen.

Siedlung seit der Bronzezeit

Das Tal war schon früh besiedelt. 1951 wurden in Velké Žernoseky am rechten Ufer Reste eines Hafens aus der Bronzezeit gefunden. Der Fluss war also bereits vor mehr als dreitausend Jahren ein Verkehrsweg. Heute prägen Weinberge die sonnigen Hänge rund um Žernoseky.

Besuch

Der Elberadweg führt durch das Tal. Besonders schön ist der Blick vom Fähranleger in Velké Žernoseky oder von den Aussichtspunkten auf den Bergen rundum. Flussab folgt die große Staustufe Střekov.

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