Leuchttonne Elbe
BauwerkAußenelbe vor CuxhavenAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.
Weit draußen vor der Elbmündung, bei Schiffskilometer 769,4, schwimmt eine rot-weiße Leuchttonne mit einem Ball als Toppzeichen. Seit dem 31. März 2000 markiert sie hier den Beginn des Fahrwassers in die Elbe. Sie ist für Schiffe aus aller Welt der erste Wegpunkt auf dem Weg nach Hamburg.
Das Ende der Feuerschiffe
Die Tonne ersetzte das letzte Feuerschiff an dieser Position. Damit endete eine Zeit, die 184 Jahre gedauert hatte. Feuerschiffe waren schwimmende Leuchttürme. Sie lagen an Stellen, an denen kein Turm gebaut werden konnte, und wiesen den Weg durch die Sandbänke der Elbmündung. Zunächst waren sie bemannt, später fuhren sie unbemannt. Die Besatzungen lebten wochenlang auf See, bei jedem Wetter.
Ein Museumsschiff
Das bekannte Feuerschiff „Elbe 1“ liegt heute als Museumsschiff im Hafen von Cuxhaven. Wer an Bord geht, bekommt einen Eindruck vom Leben der Feuerschiffer auf engem Raum. Die Leuchttonne selbst ist nur vom Wasser aus zu sehen, etwa auf Fahrten nach Helgoland.
Das Ende des Weges
Mit der Leuchttonne endet dieser Wegweiser. Von der Quelle im Riesengebirge bis hierher sind es rund 1.094 Kilometer Fluss und eine Kette von Bauwerken, Marken und Landschaften, die zeigen, wie Menschen mit dem Wasser gelebt haben.
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