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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Talsperre Labská

Bauwerkunterhalb von Špindlerův Mlýn (CZ)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Unterhalb von Špindlerův Mlýn staut eine bogenförmige Mauer die Elbe zum ersten Mal auf. Die Talsperre Labská (Labská přehrada) wurde zwischen 1910 und 1916 gebaut. Ihr Hauptzweck war von Anfang an der Hochwasserschutz für die Orte im Tal, nachdem die Hochwasser von 1890 und 1897 große Schäden angerichtet hatten.

Talsperre Labská bei Špindlerův Mlýn mit dem runden Einlaufbauwerk
Talsperre Labská bei Špindlerův Mlýn mit dem runden Einlaufbauwerk. Foto: Eliška Jindříšková, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Daten zur Mauer

Die Staumauer ist eine Gewichtsstaumauer mit bogenförmigem Grundriss: Sie hält dem Wasser durch ihr Eigengewicht stand, die Krümmung verteilt zusätzlich die Kräfte. Sie ist rund 41,5 Meter hoch und 153,5 Meter lang. Der Stauraum fasst etwa drei Millionen Kubikmeter. Das klingt nach wenig, reicht aber, um eine Hochwasserwelle aus dem Gebirge spürbar zu dämpfen.

Mehr als Schutz

Wie viele Talsperren dieser Zeit erfüllt auch Labská mehrere Aufgaben. Neben dem Rückhalt bei Hochwasser erzeugt ein kleines Kraftwerk Strom. Die Mauer ist begehbar und Teil beliebter Spazierwege von Špindlerův Mlýn aus. Vom Damm blicken Sie auf den langgestreckten Stausee zwischen bewaldeten Hängen.

Nachbarschaft

Oberhalb des Stausees misst der historische Pegel den Zufluss. Unterhalb führt die Elbe durch die Schlucht bei Labská weiter nach Vrchlabí.

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