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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Hochwassermarken am Rathaus Stadt Wehlen

WasserstandsmarkeStadt Wehlen (Sächsische Schweiz)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Stadt Wehlen ist eine der kleinsten Städte Sachsens. Sie liegt am rechten Elbufer, nur wenige Kilometer von der Bastei entfernt. Einen Deich oder eine feste Hochwasserschutzmauer gibt es hier nicht. Das Wasser kommt deshalb immer wieder bis auf den Marktplatz. Am Rathaus sind zahlreiche Hochwassermarken angebracht, die das dokumentieren.

184520022013
Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Eine Wand voller Daten

Die Marken stammen aus verschiedenen Jahrhunderten. Manche sind als einfache Striche in den Stein gehauen, andere als Metalltafeln angebracht. Zusammen ergeben sie eine Art Messlatte der Stadtgeschichte. Die höchsten Werte gehören zu den Fluten von 1845, 2002 und 2013.

Warum kein Deich?

Ein Deich würde in Wehlen viel Platz brauchen, den es im engen Tal nicht gibt. Er würde außerdem den Ort vom Fluss abschneiden, der für Tourismus und Fährverkehr wichtig ist. Die Stadt setzt deshalb auf Vorsorge: frühe Warnung, das Räumen der Erdgeschosse und das schnelle Aufräumen danach. Das klingt mühsam, und das ist es auch.

Besuch

Wehlen erreichen Sie mit der S-Bahn bis zum Bahnhof am anderen Ufer und mit der Fähre über die Elbe. Von hier führen Wanderwege zur Bastei. Flussauf liegen die Marken von Königstein, flussab erreichen Sie Pirna mit der Gottleubamündung.

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