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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Fähranleger Wahrenberg

Kunst und KulturWahrenberg (Sachsen-Anhalt)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

In Wahrenberg, am linken Elbufer in der Altmark, liegt ein alter Fähranleger. Die Fähre, die hier übersetzte, war in früheren Zeiten eine „Schrickfähre“. Sie wurde gerudert oder mit langen Stangen gestakt. Mit dem Bau der Elbbrücke bei Wittenberge wurde der Betrieb 1979 eingestellt.

Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Was eine Schrickfähre ist

Schrickfähren waren vor allem an der Mittelelbe verbreitet. Dort gab es viele flache Stellen, an denen man mit einer Stange auf dem Grund abstoßen konnte. Der Fährmann schob das Boot Stück für Stück über den Fluss. Bei stärkerer Strömung oder tieferem Wasser wurde gerudert. Das war schwere Arbeit, besonders mit voller Ladung.

Fähren als Lebensadern

Brücken über die Elbe waren lange selten. Zwischen den großen Städten verbanden Fähren die Ufer. Sie brachten Bauern zu ihren Feldern, Händler zu Märkten und Familien zu Verwandten. Jedes Dorf mit Fähre hatte einen Fährmann, oft über Generationen aus derselben Familie.

Heute

Vom Anleger aus haben Sie einen weiten Blick über die Elbe nach Wittenberge. Einige Elbfähren sind bis heute in Betrieb, etwa zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg oder Niedersachsen. Flussab folgt das Schöpfwerk Geestgottberg.

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