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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Hafen Wittenberge

BauwerkWittenberge (Brandenburg)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Der Hafen Wittenberge liegt im natürlichen Mündungsbereich von Stepenitz und Karthane. In seiner heutigen Form hat er im Dezember 2009 den Betrieb aufgenommen. Mit Anschluss an Schiene und Straße soll er sich zu einem trimodalen Umschlagknoten entwickeln, also zu einem Ort, an dem Güter zwischen Schiff, Bahn und Lkw wechseln.

Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Wittenberge und der Fluss

Wittenberge war im 19. und 20. Jahrhundert eine Industriestadt mit großen Werken direkt an der Elbe, darunter eine Nähmaschinenfabrik und Ölmühlen. Der Fluss war Transportweg für Rohstoffe und fertige Waren. Nach 1990 brachen viele Betriebe weg. Der neue Hafen ist Teil der Bemühungen, die Stadt wieder als Wirtschaftsstandort zu stärken.

Schifffahrt bei Niedrigwasser

Die Elbe zwischen Magdeburg und Hamburg ist frei fließend. Ihre Tiefe hängt vom Abfluss ab. In trockenen Jahren sinkt der Wasserstand so weit, dass Güterschiffe nur mit geringer Ladung fahren können. Für einen Hafen wie Wittenberge ist das eine Herausforderung, und die Frage, wie viel Ausbau die Elbe braucht oder verträgt, wird hier besonders lebhaft diskutiert.

In der Nähe

Gleich nebenan liegen der Pegel Wittenberge und die Stepenitzmündung. Am anderen Ufer liegt der Fähranleger Wahrenberg.

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