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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Schifferkirche Maria am Wasser

Kunst und KulturDresden-HosterwitzAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Am Fuß des Elbhangs in Hosterwitz, nicht weit von Schloss Pillnitz, steht eine kleine Kirche so dicht am Ufer, dass ihr Friedhof bei Hochwasser unter Wasser geraten kann. Die Kirche „Maria am Wasser“ ist über 500 Jahre alt. Sie wurde 1495 als spätgotischer Hallenbau errichtet und diente den Elbschiffern für ihre Andachten.

Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Eine Kirche für Schiffer

Die Arbeit auf dem Fluss war gefährlich. Stromschnellen, Eisgang und Hochwasser kosteten viele Schiffer das Leben. Kirchen am Ufer, in denen sie vor der Fahrt um Schutz baten oder für eine glückliche Heimkehr dankten, gab es an vielen Flüssen. In Hosterwitz ist eine solche Kirche bis heute erhalten und wird als Gemeindekirche genutzt.

Wasser im Kirchhof

Der Name „Maria am Wasser“ ist wörtlich zu nehmen. Bei großen Hochwassern stand die Elbe schon bis in die Kirche. Das ist an der Lage leicht nachzuvollziehen: Zwischen Kirchmauer und Fluss liegen nur wenige Meter flaches Ufer.

Besuch

Die Kirche ist ein beliebter Ort für Konzerte und Hochzeiten. Wer sie besichtigen möchte, sollte sich vorher nach den Öffnungszeiten erkundigen. Ein Uferweg verbindet sie mit Pillnitz. Flussab liegt das Wasserwerk Hosterwitz.

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