Skulptur „Mechthild“ in Magdeburg
Kunst und KulturMagdeburg, FürstenwallAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.
Am nördlichen Ende des Fürstenwalls in Magdeburg, mit Blick auf die Elbe, steht eine 1,3 Meter hohe Figur. Sie stellt die heilige Mechthild dar und wurde 2007 von der kanadischen Künstlerin Susan Turcot geschaffen. Das Besondere ist ihr Material: Es ist lichtdurchlässig und soll unter anderem den Wasserfluss der Elbe symbolisieren.
Wer war Mechthild?
Mechthild von Magdeburg lebte im 13. Jahrhundert. Sie war eine Begine, also eine Frau, die ein geistliches Leben führte, ohne einem Orden anzugehören. Ihr Werk „Das fließende Licht der Gottheit“ gilt als eines der bedeutendsten mystischen Bücher in deutscher Sprache. Der Titel passt zur Skulptur: Licht und Fließen sind ihre beiden Themen.
Kunst am Fluss
Viele Städte an der Elbe haben Kunstwerke, die sich auf den Fluss beziehen. In Dresden zeigen zwei Reiterplastiken die Elbe in Ruhe und Bewegung, in Hamburg steht die Skulptur „Die Elbe“. Die Magdeburger Mechthild ist leiser und nachdenklicher als diese.
Besuch
Der Fürstenwall ist eine Promenade auf der alten Stadtbefestigung. Von hier überblicken Sie die Elbe und den Rotehornpark auf der anderen Seite. Den Domfelsen sehen Sie gleich unterhalb.
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