Domfelsen in Magdeburg
LandschaftMagdeburg, AltstadtAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.
Der Magdeburger Dom steht auf einem Felsen. Dieser Domfelsen setzt sich unter dem Fluss fort und bildet eine Schwelle im Elbbett. Bei niedrigem Wasser tritt er als graue Felsplatte zutage, ein Anblick, der in trockenen Sommern viele Schaulustige anzieht.
Schneller über den Fels
Die Felsrippe hat Folgen für die Strömung. Im Magdeburger Stadtgebiet fließt die Elbe normalerweise mit etwa einem Meter pro Sekunde. An den drei Felsrippen „Domfelsen“, „Petriförder“ und „Herrenkrug“ sind es dagegen etwa zwei Meter pro Sekunde. Für Schiffe ist das eine anspruchsvolle Stelle: Wenig Tiefe und schnelle Strömung treffen zusammen. Bei Niedrigwasser ist der Domfelsen deshalb ein bekanntes Nadelöhr der Elbschifffahrt.
Felsen in der Ebene
Dass in Magdeburg Fels ansteht, ist bemerkenswert. Rundherum liegt die weite, flache Börde mit tiefen Lössböden. Der Fels ist ein Ausläufer älterer Gesteinsschichten, die hier nahe an die Oberfläche kommen. Er bot dem Dom einen festen Baugrund, direkt am Fluss.
Besuch
Vom Elbuferweg unterhalb des Doms haben Sie den besten Blick. Bei Niedrigwasser lohnt ein Besuch besonders. Ganz in der Nähe steht die Skulptur „Mechthild“, etwas flussab der Pegel an der Strombrücke.