Pegel Magdeburg-Strombrücke
WasserstandsmarkeMagdeburg, StrombrückeAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.
Seit 1727 werden an der Strombrücke in Magdeburg regelmäßig Wasserstände aufgezeichnet. Damit ist der Pegel Magdeburg-Strombrücke der älteste Pegel an der Elbe. Er besteht aus mehreren senkrechten Pegellatten, an denen sich der Wasserstand mit dem Auge ablesen lässt, ergänzt durch eine automatische Messung.
Rekorde
Lange galt der 18. Februar 1941 als höchster bekannter Wasserstand. Damals stand die Elbe bei 7,01 Metern, verursacht durch Eisstau im Winter. Im Juni 2013 wurde dieser Wert übertroffen: Die Elbe stieg in Magdeburg auf rund 7,5 Meter. Für die Stadt war das eine dramatische Lage, ganze Stadtteile wurden evakuiert.
Beeinflusst vom Wehr
Bei Hochwasser hängen die Werte an diesem Pegel auch davon ab, ob das Pretziener Wehr geöffnet ist. Ist der Umflutkanal in Betrieb, fließt ein Teil des Wassers an der Stadt vorbei, und der Pegel steigt weniger stark. Ohne diese Entlastung wären die Höchststände in Magdeburg noch höher ausgefallen.
Fast 300 Jahre Messreihe
Eine so lange Reihe ist ein Schatz. Sie zeigt, wie sich Hochwasser und Niedrigwasser über Jahrhunderte verändert haben, und dient als Grundlage für Bemessungen von Deichen und Brücken. Mehr zu Pegeln im Beitrag Pegel lesen.
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