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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Skulpturen an der Carolabrücke

Kunst und KulturDresden-AltstadtAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

An der Altstädter Auffahrt zur Carolabrücke in Dresden stehen zwei große Sandsteinplastiken. Sie stellen die Elbe dar, einmal ruhig, einmal stürmisch. Auf der einen reitet eine Nereide, eine Meeresnymphe, über glattes Wasser („Elbe in Ruhe“). Auf der anderen schwingt ein Triton seine Keule und jagt über die Wellen („Elbe in Bewegung“). Beide wurden 1907 von Friedrich Offermann geschaffen.

Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Zwei Gesichter eines Flusses

Die Figuren bringen auf den Punkt, worum es an der Elbe immer geht: Der Fluss ist meist ruhig und freundlich, kann aber jederzeit gefährlich werden. Für eine Stadt wie Dresden, die im Lauf ihrer Geschichte viele Hochwasser erlebt hat, ist diese Botschaft keine bloße Allegorie.

Die Carolabrücke

Die Carolabrücke selbst hat eine wechselvolle Geschichte. Die erste Brücke an dieser Stelle wurde 1895 eröffnet und 1945 gesprengt. Der Nachfolgebau aus Spannbeton stammt aus den 1970er Jahren. Im September 2024 stürzte ein Teil dieser Brücke ein, verletzt wurde dabei niemand. Seitdem wird sie abgerissen und soll neu gebaut werden. Informieren Sie sich vor einem Besuch, welche Bereiche am Brückenkopf zugänglich sind.

In der Nähe

Ganz in der Nähe liegen die Hochwassermarke am Bärenzwinger und die Brühlsche Terrasse mit den Marken von 1981.

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