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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Schleuse Hořín

BauwerkHořín bei Mělník (CZ)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Am Ende des Seitenkanals von Vraňany steht die Schleuse Hořín, in Sichtweite der Elbe und unterhalb des Schlosses Mělník. Sie wurde 1905 in Betrieb genommen und ist als technisches Denkmal geschützt. Gleichzeitig ist sie bis heute ein wichtiger Teil der Wasserstraße zwischen Prag und der Elbe.

Die Schleusenanlage Hořín am Ende des Seitenkanals
Die Schleusenanlage Hořín am Ende des Seitenkanals. Foto: Hubert Kororo, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Zwei Kammern nebeneinander

Die Anlage besteht aus zwei Schleusenkammern, die nebeneinander liegen. Die große misst rund 137 mal 20 Meter, die kleine rund 73 mal 11 Meter. So können große Schubverbände ebenso abgefertigt werden wie Sportboote, ohne dass für ein kleines Boot die ganze große Kammer gefüllt werden muss. Das spart Wasser und Zeit.

Wie eine Schleuse funktioniert

Ein Schiff fährt in die Kammer, die Tore schließen sich. Dann wird Wasser abgelassen oder eingelassen, bis der Wasserspiegel in der Kammer dem auf der anderen Seite entspricht. Das Schiff hebt oder senkt sich dabei mit. Danach öffnen die Tore zur anderen Seite. In Hořín überwinden die Schiffe auf diese Weise den Höhenunterschied zwischen Kanal und Elbe.

Besuch

Von den Brücken und Wegen an der Anlage lässt sich das Schleusen gut beobachten. Am Wochenende sind im Sommer viele Freizeitboote unterwegs. Weiter flussab folgen das Wehr Dolní Beřkovice und der Hafen Mělník.

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