Sperrwerk Billwerder Bucht
BauwerkHamburg-RothenburgsortAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.
In Hamburg-Rothenburgsort schützt ein Sperrwerk die Billwerder Bucht vor Sturmfluten. Die Bucht ist ein Altarm der Norderelbe, der vor mehr als hundert Jahren vom Hauptstrom abgeschnitten wurde. Das Sperrwerk wurde 1965 gebaut, wenige Jahre nach der großen Sturmflut von 1962. 2002 wurde es für rund 25 Millionen Euro umgebaut.
Die Tore
Ein Sperrwerkstor ist etwa 13 Meter hoch und 220 Tonnen schwer. Bei normalem Wasser stehen die Tore offen, Schiffe und Wasser können frei passieren. Droht eine Sturmflut, werden sie geschlossen. Dann trennt das Sperrwerk die Bucht vom Strom, und das Hinterland bleibt trocken. Es gilt nach dem Eidersperrwerk als zweitgrößtes Sperrwerk in Deutschland.
Warum Sperrwerke?
Die Alternative wäre, alle Ufer der Bucht mit hohen Deichen oder Mauern zu sichern. Das wäre teuer und würde viel Platz kosten. Ein Sperrwerk an der Mündung reicht, um die gesamte Bucht zu schützen. Deshalb gibt es an der Tideelbe an fast allen Nebenflüssen solche Bauwerke, etwa an der Este.
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