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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Sperrwerk Estemündung

BauwerkHamburg-CranzAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

In Hamburg-Cranz mündet die Este in die Elbe. Die Mündung ist durch ein Sturmflutsperrwerk gesichert. Das äußere Este-Sperrwerk wurde nach der Sturmflut von 1962 errichtet und 1967 in Betrieb genommen. Es besitzt Stemmtore mit einer Durchfahrtsbreite von 40 Metern. So können Schiffe die Este weiterhin befahren, etwa zu den Werften in Neuenfelde.

Klappbrücke am Este-Sperrwerk in Cranz
Klappbrücke am Este-Sperrwerk in Cranz. Foto: GeorgHH, Public domain, Wikimedia Commons

Zwei Sperrwerke

Rund 800 Meter weiter flussauf liegt ein zweites, inneres Sperrwerk, das bereits seit 1961 arbeitet. Zwei hintereinanderliegende Sperrwerke bieten zusätzliche Sicherheit. Fällt das äußere aus, hält das innere das Wasser zurück.

Stemmtore und Klappbrücke

Stemmtore funktionieren wie die Tore einer Schleuse: Zwei Flügel schließen sich in einem stumpfen Winkel, und der Wasserdruck presst sie fest gegeneinander. Über das Sperrwerk führt eine Klappbrücke für Straße und Radweg, die für Schiffe geöffnet wird.

Altes Land

Die Este fließt durch das Alte Land, das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Kirschen und Äpfel wachsen hier auf fruchtbarer Marsch, geschützt durch Deiche und Sperrwerke. Ohne diese Anlagen wäre das Land bei jeder Sturmflut bedroht. Flussab folgt die Freileitung Elbkreuzung 2.

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