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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Rekonstruierter Deich östlich von Rehsen

Bauwerkbei Rehsen, Oranienbaum-Wörlitz (Sachsen-Anhalt)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Östlich von Rehsen zieht sich ein neu aufgebauter Deich durch die Elbaue. Er gehört zu den Deichen rund um Dessau-Roßlau, die nach dem Sommerhochwasser 2002 neu errichtet oder grundlegend saniert wurden. Damals waren an mehreren Stellen Deiche gebrochen, und große Flächen standen unter Wasser.

Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Wie ein moderner Deich aufgebaut ist

Ein moderner Flussdeich ist kein einfacher Erdwall. Er besteht aus einem Stützkörper, oft mit einer Dichtung auf der Wasserseite, die das Durchsickern bremst. Auf der Landseite sorgt ein Drän dafür, dass eingedrungenes Wasser kontrolliert abfließt, statt den Deich aufzuweichen. Die Böschungen sind flacher als früher, damit sie stabiler sind.

Bermen als Radwege

Viele dieser Deiche haben Bermen, das sind flache Absätze in der Böschung auf der Land- oder Wasserseite. Sie stabilisieren den Deich und dienen der Deichverteidigung als Fahrweg. An vielen Abschnitten dürfen Radfahrer sie nutzen. So wird der Hochwasserschutz zur Infrastruktur für Ausflügler. Bitte halten Sie sich an die Beschilderung: Nicht jede Berme ist freigegeben, und Deichkronen dürfen oft nicht befahren werden.

In der Nähe

Gleich westlich liegen das Weiße Wallwachhaus und das Deichsiel Rehsen.

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