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Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Historische Wasserleitung Dresden

BauwerkDresden-Altstadt, TerrassenuferAktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Bevor Dresden ein Wasserwerk hatte, holte die Stadt ihr Wasser über Leitungen aus der Umgebung. Zwischen 1841 und 1863 wurde ein Netz aus Sandsteinleitungen verlegt, das insgesamt rund 67 Kilometer lang war. Einige Segmente kamen viel später bei Bauarbeiten am Gasturbinenheizkraftwerk an der Nossener Brücke wieder ans Licht. Sie sind heute am Terrassenufer ausgestellt, an der Stelle eines früheren barocken Gondelhafens.

Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Rohre aus Stein

Sandstein war in Dresden reichlich vorhanden, er kam aus den Brüchen der Sächsischen Schweiz und wurde auf der Elbe in die Stadt gebracht. Für Wasserleitungen wurden Blöcke ausgehöhlt und aneinandergesetzt. Das war aufwendig, aber haltbar. Erst später setzten sich gusseiserne Rohre durch, die höheren Druck aushalten.

Zwei Orte, eine Geschichte

Der Ausstellungsort verbindet zwei Kapitel der Stadtgeschichte. Der barocke Gondelhafen gehörte zur höfischen Elbe: Gondeln brachten die Hofgesellschaft zu Festen und nach Pillnitz. Die Steinleitungen gehören zur bürgerlichen Stadt des 19. Jahrhunderts, die sauberes Wasser für immer mehr Menschen brauchte.

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Die nächste Stufe der Dresdner Wasserversorgung zeigt das Wasserwerk Saloppe von 1875. Ganz in der Nähe liegen die Hochwassermarken von 1981.

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