Zum Inhalt
Wasserkulturlandschaft ElbeVon der Quelle bis zur Nordsee

Nord-Ostsee-Kanal

BauwerkBrunsbüttel (Schleswig-Holstein)Aktualisiert am 10. Oktober 2026Lesezeit 2 Min.

Am nördlichen Ufer der Elbmündung, bei Brunsbüttel, beginnt der Nord-Ostsee-Kanal. Er verbindet die Elbe mit der Kieler Förde und ist knapp 100 Kilometer lang. Eröffnet wurde er 1895 als Kaiser-Wilhelm-Kanal. Schiffe sparen sich auf ihm den rund 900 Kilometer längeren Weg um die Nordspitze Dänemarks.

Skizze zur Station, eigene Zeichnung

Eine der meistbefahrenen Wasserstraßen

Gemessen an der Zahl der Schiffe gehört der Kanal zu den meistbefahrenen künstlichen Seewasserstraßen der Welt. Containerschiffe, Tanker, Fähren und Sportboote nutzen ihn. In Brunsbüttel und Kiel regeln große Schleusen den Übergang zwischen Kanal und Meer, denn die Elbe hat Tide, der Kanal nicht.

Die Schleusen von Brunsbüttel

Die Schleusen in Brunsbüttel sind ein Besuchermagnet. Von einer Aussichtsplattform sehen Sie, wie große Schiffe in die Kammern einfahren und gehoben oder gesenkt werden. Die alten Schleusen stammen aus der Bauzeit des Kanals, die neuen aus der Zeit der Erweiterung im frühen 20. Jahrhundert. Eine weitere Kammer wird seit einigen Jahren gebaut.

Elbe und Kanal

Für die Elbe bedeutet der Kanal zusätzlichen Schiffsverkehr an der Mündung. Viele Schiffe, die Hamburg anlaufen, nutzen den Kanal für den Weg in die Ostsee. Flussab erreichen Sie die seewärtige Begrenzung der Elbe bei Cuxhaven.

Ähnliche Orte an der Elbe